Wenn alte Muster Ihr heutiges Leben steuern — ohne dass Sie es merken
Perfektionismus, Misstrauen, Verlustangst — das sind keine Charaktereigenschaften. Das sind Überlebensstrategien, die in der Kindheit entstanden sind und die bis heute wirken. Schematherapie macht diese Muster sichtbar. Mein Schema-Plus-Prinzip geht noch einen Schritt weiter.
Mehr zu meinem Gesamtansatz finden Sie hier → Das SVE-Prinzip
Für wen ist Schematherapie in München geeignet?
Die Schematherapie eignet sich besonders bei:
- anhaltenden Beziehungskonflikten und Bindungsproblemen
- chronischen Niedrig-Selbstwertgefühlen
- wiederkehrenden depressiven Episoden oder Ängsten
- Persönlichkeitsstörungen oder starken Persönlichkeitszügen (z. B. emotional instabil, zwanghaft...)
- Problemen nach traumatischen Erfahrungen
Vorteile der Schematherapie
- Tiefenwirksam: Arbeitet nicht nur an Symptomen, sondern an den ursächlichen Mustern.
- Methodenvielfalt: Kombiniert kognitive, emotionale und erfahrungsorientierte Techniken.
- Langfristige Veränderung: Fokus auf dauerhafte Stabilisierung und Resilienz.
- Individualisierbar: Therapiepläne werden an Ihre Geschichte, Bedürfnisse und Lebenssituation angepasst.
- Pragmatisch: Bringt mittels eines umfangreichen Fragebogens schnell Klarheit.
Warum frühe Verletzungen ein Leben lang nachwirken
In meiner Praxis beobachte ich immer wieder dasselbe: Menschen die als Kinder Verletzungen im Bereich Bindung und Zugehörigkeit erlebt haben — Ablehnung, Überforderung, emotionale Vernachlässigung — entwickeln als Erwachsene charakteristische Muster. Ich nenne das die Bindungs-Prägung.
Perfektionismus
Wer als Kind gelernt hat, dass Fehler Konsequenzen haben, entwickelt oft einen inneren Kritiker der nie zufrieden ist. Perfektionismus ist keine Stärke — er ist eine Schutzstrategie die früher sinnvoll war und heute erschöpft
Perfektionismus als Schema entsteht häufig durch frühe Erfahrungen von bedingter Zuneigung — Liebe und Anerkennung wurden nur bei Leistung gewährt. Das Schema "Unerbittliche Standards" treibt Betroffene zu überhöhten Anforderungen an sich selbst, chronischer Unzufriedenheit und Erschöpfung. Schematherapie arbeitet an der emotionalen Wurzel dieses Musters — nicht nur an seinen Symptomen.
Misstrauen & Pessimismus
Wer früh gelernt hat, dass Menschen unzuverlässig oder gefährlich sind, entwickelt eine Schutzbrille die alles durch den Filter des Misstrauens sieht. Das schützt — aber es isoliert auch.
Das Schema "Misstrauen und Missbrauch" entsteht durch frühe Erfahrungen von Unzuverlässigkeit, Grenzverletzungen oder emotionaler Manipulation. Betroffene erwarten unbewusst, verletzt zu werden — und verhalten sich entsprechend. In Beziehungen führt das zu Rückzug, Kontrolle oder ständiger Anspannung. Schematherapie arbeitet daran, diese Erwartung zu überprüfen und zu verändern.
Verlustangst
Die Angst, wichtige Menschen zu verlieren, kann so tief verwurzelt sein dass sie alle Beziehungen färbt — mit Klammern, mit Eifersucht, mit dem ständigen Gefühl nicht genug zu sein.
Das Schema "Verlassenheit und Instabilität" entsteht durch frühe Erfahrungen von Trennungen, Verlusten oder emotional unberechenbaren Bezugspersonen. Betroffene entwickeln intensive Trennungsangst und suchen ständig nach Bestätigung. In Partnerschaften führt das oft zu dem was von außen als Eifersucht oder Kontrolle wahrgenommen wird — tatsächlich ist es tief verwurzelte Angst. Schematherapie und therapeutische Hypnose können diese frühen Verletzungen auf emotionaler Ebene erreichen und heilen.
Das Schema-Plus-Prinzip — weiter als das Lehrbuch
Schematherapie nach Jeffrey Young ist eine der wirkungsvollsten Methoden für tief verankerte Muster. Mein Schema-Plus-Prinzip geht einen Schritt weiter: Schematherapie als Basis — erweitert durch Hypnose, ACT-Matrix, strukturierten Selbstwertaufbau und soziales Kompetenztraining. Mehr Tiefe, mehr Struktur, mehr Nachhaltigkeit.
Schematherapie-Imagination + Hypnose
Standard-Schematherapie arbeitet mit Imaginationsübungen — ich gehe dabei regelmäßig in hypnotherapeutische Verfahren über. Das ermöglicht einen tieferen Zugang zu frühen Verletzungen als rein kognitive Methoden. Muster die jahrzehntelang festgesessen haben, lösen sich auf einer anderen Ebene.
Die Kombination von Schematherapie-Imaginationen und therapeutischer Hypnose ermöglicht Zugang zu unbewussten, emotional verankerten Mustern. Während Imaginationsübungen wie Imagery Rescripting bereits emotional wirksam sind, vertiefen hypnotherapeutische Techniken diesen Prozess — indem sie den rationalen Widerstand reduzieren und direkt mit dem emotionalen Gedächtnis arbeiten. Diese Kombination ist nicht Standardlehrbuch — sie ist das Ergebnis von 30 Jahren klinischer Erfahrung.
ACT-Matrix als Struktur
Die ACT-Matrix macht das Vorgehen transparent und nachvollziehbar — für Klienten und Therapeutin. Was vermeide ich? Was sind meine Werte? Wo stehe ich gerade? Diese vier Fragen schaffen Klarheit die Schematherapie alleine nicht immer leistet.
Selbstwertaufbau & soziales Kompetenztraining
Veränderung auf der emotionalen Ebene braucht Verankerung im Alltag. Wo sinnvoll, ergänze ich die Schematherapie durch strukturierten Selbstwertaufbau und soziales Kompetenztraining — damit neue Muster nicht nur verstanden, sondern auch gelebt werden.
Was Schematherapie ist — und für wen sie besonders geeignet ist
Schematherapie wurde von Jeffrey Young in den 1980er und 1990er Jahren entwickelt. Sie ist eine Weiterentwicklung der kognitiven Verhaltenstherapie und verbindet Elemente der Bindungstheorie, Gestalttherapie und psychodynamischer Techniken. Ziel ist es, früh entstandene maladaptive Muster — sogenannte Schemata — zu erkennen, ihre Entstehung zu verstehen und sie mit spezifischen Techniken nachhaltig zu verändern.
Schematherapie ist besonders wirksam bei Themen die mit anderen Methoden schwer erreichbar sind: tief verwurzelte Selbstwertprobleme, Persönlichkeitsmuster, Beziehungsschwierigkeiten, chronische Unzufriedenheit trotz äußerlichem Erfolg, Perfektionismus, Verlustangst und Misstrauen.
Schematherapie ist nicht geeignet als alleinige Methode bei akuten Krisen oder schweren psychiatrischen Erkrankungen — dort braucht es zunächst stabilisierende Verfahren. In meiner Praxis kombiniere ich daher immer individuell.
So läuft Schematherapie bei mir ab
1. Erstgespräch & Anamnese
Wir klären gemeinsam was Sie bewegt und ob Schematherapie der richtige Weg für Sie ist.
2. Schemadiagnostik
Mit validierten Fragebögen und im Gespräch identifizieren wir Ihre persönlichen Schemata und Modi — das Fundament für alles weitere.
3. Erklärmodell & Therapieziele
Sie verstehen was in Ihnen passiert — und warum. Gemeinsam formulieren wir konkrete Ziele.
4. Interventionen
Schematherapie-Imaginationen, hypnotherapeutische Vertiefung, ACT-Matrix, emotionsfokussierte Techniken — individuell abgestimmt auf Sie.
5. Transfer & Verankerung
Selbstwertaufbau, soziales Kompetenztraining, Alltagsstrategien — damit Veränderung nicht nur in der Sitzung stattfindet.
Was Klient:innen auf Google sagen
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Frau Schwind von Egelstein ist ein Geschenk für jeden Menschen der Therapie braucht.“
Wir sind mehr als zufrieden mit der Betreuung durch Frau Schwind von Egelstein, eine sehr kompetente und einfühlsame Therapeutin die mir und meinem Mann in einer schweren Krise extrem geholfen hat.
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„Ich kann die Praxis von Frau Sabine Schwind von Egelstein aus tiefstem Herzen empfehlen. Vom ersten Moment an habe ich mich verstanden, ernst genommen und sicher gefühlt. Mit viel Einfühlungsvermögen, Erfahrung und einer angenehmen Mischung aus Klarheit und Wärme schafft sie einen Raum, in dem echte Entwicklung möglich wird.
Frau Schwind von Egelstein begegnet einem auf Augenhöhe und hat mir geholfen, mich selbst wieder besser zu verstehen, alte Muster zu erkennen und neue Wege zu gehen. Ihre Methodenvielfalt und ihre ruhige, professionelle Art haben mich nachhaltig beeindruckt. Jeder Termin war eine wertvolle Investition in meine mentale Gesundheit und persönliche Entwicklung.
Ich bin sehr dankbar für die Zeit in ihrer Begleitung und kann ihre Praxis uneingeschränkt weiterempfehlen – für alle, die auf der Suche nach echter Unterstützung und Veränderung sind.“
Häufige Fragen zur Schematherapie (FAQ) ❓
Für wen ist Schematherapie geeignet?
Für Menschen mit tief verwurzelten Mustern die mit anderen Methoden schwer erreichbar sind — Selbstwertprobleme, Beziehungsschwierigkeiten, Perfektionismus, Verlustangst, chronische Unzufriedenheit trotz äußerlichem Erfolg.
Wie lange dauert Schematherapie?
Schematherapie ist eine tiefenwirksame Methode — sie braucht Zeit. In der Regel sind 20 bis 40 Sitzungen sinnvoll, je nach Tiefe der Muster. Manche Klienten erleben aber bereits nach wenigen Sitzungen spürbare Veränderungen.
Was ist der Unterschied zu klassischer Verhaltenstherapie?
Klassische Verhaltenstherapie arbeitet primär kognitiv — an Gedanken und Verhaltensweisen. Schematherapie geht tiefer: an die emotionalen Wurzeln dieser Muster, die in der Kindheit entstanden sind. Sie ist langsamer — aber nachhaltiger bei tief verankerten Themen.
Was ist das Schema-Plus-Prinzip?
Das Schema-Plus-Prinzip ist mein eigener Ansatz: Schematherapie als Basis — erweitert durch therapeutische Hypnose, ACT-Matrix, strukturierten Selbstwertaufbau und soziales Kompetenztraining. Mehr Tiefe, mehr Struktur, mehr Nachhaltigkeit.
Bieten Sie Schematherapie auch online an?
Ja — sowohl in der Praxis in Pullach als auch online per Zoom.
Kein Formular. Kein Fragenkatalog. Ein erstes Gespräch — offen, direkt, ohne Druck.
Zuletzt aktualisiert: Juli 2026, Sabine Schwind von Egelstein, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Schematherapeutin, Paartherapeutin
